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Mittelschule „Carl Böhme“, Friedeburger Str. 17, 09599 Freiberg, ( 0 37 31/ 24 52 12

Böhmeschule

1. Daten zur Schule
Im Schuljahr 1997/98 besuchten 308 Schülerinnen und Schüler die Klassen 7 bis 10 , sie wurden von 22 Lehrerinnen und Lehrern in 15 Unterrichtsräumen unterrichtet.
Unser Schulgebäude beherbergt die G
rundschule und die Mittelschule. In der Mittelschule verfügen wir über folgende Fachkabinette mit sehr gutem Ausstattungsgrad: Computerkabinett, Chemie-, Physik-, Geographie-, Biologie-, Kunst- und Musikkabinett.
Seit der Umprofilierung der Schulen im Jahre 1992 war es uns möglich, den Räumen ein freundliches und helles Aussehen zu verleihen. So war es auch möglich, gut gestaltete Speise- und
Aufenthaltsräume im Keller einzurichten und die Pausenhallen in den einzelnen Etagen schülergerecht zu gestalten. Für die Versorgung der Schüler steht die Pausen- und Mittagsversorgung durch die Firma Dussmann sowie ein Getränkeautomat zur Verfügung.

Computerkabinett

Computerkabinett

2. Schwerpunkte der Ausbildung
Schwerpunkt ist die Erfüllung des verfassungsgemäßen Erziehungs- und Bildungsauftrages der Schüler. Dabei legen wir Wert auf folgende Inhalte:
- Menschenwürde, Höflichkeit, Kameradschaft
- Herausbildung von Selbständigkeit
- Schaffung optimaler Lernbedingungen
- Forderung und Förderung aller Schüler

Fachbezogen stehen dabei unsere Profile Wirtschaft und Technik im Vordergrund.
Im Profil Wirtschaft wird das Fach Wirtschaft in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 unterrichtet. Es werden dabei überwiegend wirtschaftliche, aber auch technische Inhalte in den folgenden 3 Grundbereichen vermittelt:
- Privater Haushalt und Familie
- Betrieb und Beruf
- Staat und Öffentlichkeit
Betriebserkundungen in Unternehmen der örtlichen Industrie, des Handwerks, des Handels und im Bereich der Dienstleistungen unterstützen und ergänzen die Praxisnähe des Unterrichts.
Das Betriebspraktikum der Schüler und Schülerinnen in der Jahrgangsstufe 9 trägt zum Verständnis der Probleme im Bereich Wirtschaft bei und unterstützt die Schüler bei der Berufswahl.
Im Profil Technik knüpft der Unterricht im Fach Technik an das Wissen und Können der Schülerinnen und Schüler aus dem Werkunterricht (5./6. Jahrgangsstufe) an. Für maximal 16 Schüler stehen Werkbänke und Werkzeuge zur Verfügung.
- Wir stellen Gebrauchsgegenstände aus Holz, Plaste, Metall, Keramik und Textilien her.
- Wir lernen historische Bauwerke , Wohnungs- und Industriebau in unserer Stadt kennen.
- Wir lernen den Aufbau und die Funktion von Maschinen und Haushaltgeräten sowie deren

zweckmäßigen Einsatz in der Praxis kennen.
- Wir lernen elektronische Bauelemente kennen, entwickeln Schaltungen, zeichnen Schaltpläne und Leiterplatten mit dem Computer, stellen Leiterplatten her, löten Bauteile ein und erproben unsere Schaltungen.
- Wir planen, entwerfen, fertigen und vermarkten ein elektronisches Gerät.
Die Inhalte des Informatikunterrichts sind eng mit den Profilen Wirtschaft und Technik, aber auch anderen Fächern verküpft.

3. Mitwirkung der Erziehungsberechtigten
Die Eltern der Schüler unserer Einrichtung nehmen die Aufgabe, die Erziehungs- und Bildungsarbeit der Schule mitzugestalten wahr.
Einige Eltern sind zur Unterstützung der Schule bereit. So ermöglichen sie als Betreuer die Durchführung von Klassenfahrten, helfen bei der Organisation und Durchführung von Schulveranstaltungen sowie Schulfest oder Fasching, Tagen der „Offenen Tür" oder Projekttagen.

4. Höhepunkte im Schulleben
Jährliche Höhepunkte sind die jeweils im Frühjahr stattfindende Projektwoche mit anspruchsvollen Themen, der „Tag der offenen Tür" im Dezember, die zwei Sportfeste, der „Böhme-Lauf" im Frühjahr und das Schulfest kurz vor den Sommerferien.

5. Freizeitangebote - Arbeitsgemeinschaften
Sport-Mix, Tennis, Englisch, Volleyball, Chor, Computer, Schulfunk, Sport-Jungen, Israel

Abschlußveranstaltung

israelische Schulleiterin

Abschlußveranstaltung mit israelischen und deutschen Lehrern und Schülern

Israelische Schulleiterin vor einer Landkarte von Israel

6. Organisationen, Clubs, Vertretungen der Schule
An unserer Schule existiert ein gut funktionierender Schülerrat, der sich regelmäßig monatlich trifft.
3 Mitglieder des Schülerrates wurden in die Schulkonferenz gewählt und können auch hier unmittelbar an der Gestaltung des Schullebens teilnehmen. Zwei weitere Mitglieder vertreten unsere Schule sehr aktiv im Kinderparlament der Stadt.

7. Zur Arbeit des Schulfunks
1992 trafen sich 6 Jungen der Klasse 7 und fanden, dass die Pausen öde und langweilig waren.
Sie beschlossen  einen Schulfunk zu gründen. Es dauerte ca. 2 Monate, dann erklangen die ersten Musiktöne über unsere Korridore.
Heute, 1998, ist jedes Klassenzimmer mit einem Lautsprecher ausgestattet. Die technische Ausstattung wurde und wird ständig erneuert.

8. Partnerschaften
Seit vielen Jahren pflegen wir Partnerschaftsbeziehungen zur „Thomas Mann"-Schule in Darmstadt. Seit 1997 existiert eine Partnerschaft zu einer Schule in Ness-Ziona, Israel. Im Herbst waren erstmalig israelische Gäste bei uns.

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