11.11.2000

Am 11.11. das ist doch klar, trifft man sich in Freiberg zum Fasching, wie in jedem Jahr. Doch dieses Jahr gab es was ganz besonderes zu sehen, Prinzenpaare wie am laufenden Band. Der Freiberger Karnevalsklub FKK hatte alle Prinzenpaare der vergangenen Jahre zu einem Rekordversuch eingeladen.

Zuerst traf man sich am Untermarkt und von da ging es über den Schlossplatz, wo der AKA-Fasching wartete, in Richtung Obermarkt. Im Zug befanden sich außerdem noch verrückte Fahrzeuge, die sich für den gleichnamigen Wettbewerb eingefunden hatten. Denn das Motto der diesjährigen Saison lautete:

"Die bremsen wie früher, wir starten ganz anders"

Ein Tänzchen hinter dem Rathaus und dann ging es los auf den Obermarkt. Hier warteten schon viele Schaulustige auf die vielen Prinzen und Prinzessinnen.

Nach der Begrüßung durch die neue Freiberger Faschingsklubpräsidentin Andrea Gerlach wurde der Freiberger Oberbürgermeister Konrad Heinze durch die vielen Prinzessinnen begrüßt. 

Den Arschledersprung kontrollierten alle Prinzen. Zwischendurch tanzten die blauen Funken.

Start frei zum Rekordversuch: Notar Steglich überprüfte die Zahl der teilnehmenden 72 Prinzen und Prinzessinnen und verkündete, dass der Freiberger Karnevalsklub mit Unterstützung der Langhennersdorfer, der Conradsdorfer und des AKA-Faschings 36 Paare auf dem Obermarkt zur Eröffnung des Karneval zusammengebracht hatte. Das müsste nun eigentlich zum Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde genügen.

Zum Schluss wurden in mehr oder weniger großer Perfektion die Bierfässer angestochen, da gab es sogar nasse Füße. Aber das Freibier schmeckte vorzüglich.

 

Ein Wettrennen der verrücktesten Fahrzeuge und der Auftritt des Männerballetts des AKA-Faschings ließen ließen diesen Vormittag ebenfalls zu einem vergnüglichen Erlebnis werden. Zum Schluss gab es für die Mitwirkenden noch Freikarten für den Fasching und für's Kinopolis und für die Kleinen ein Eis.

 
© by imd
Stand: 13.11.00
zurück