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Evangelischer Kindergarten Himmelfahrtsgasse 13c 09599 Freiberg Telefon: 0 37 31 / 22165 |
| Unser
Evangelischer Kindergarten in der Himmelfahrtsgasse 13c hat Platz für 82 Kinder im Alter von 2 - 7 Jahren. In fünf altersgemischten Gruppen werden die Kinder von 7.00 - 16.00 Uhr betreut. In einer der Gruppen besteht die Möglichkeit, entwicklungsverzögerte und behinderte Kinder zu integrieren. In den großen und kleinen Räumen des Hauses verbringen wir den Kindergartentag mit Singen, Spielen, Musizieren, Basteln, Werken, selbst Kochen und Backen und vielen anderen lustigen und spannenden Sachen. Biblische Geschichten und christliches Miteinander gehören zu unserem Alltag. Im großen grünen Garten erleben wir die Natur in allen Jahreszeiten. Dort gibt es viel Platz zum Spielen, Verstecken, Toben und Entdecken. In unserer Küche sorgen zwei Köchinnen für frisches und leckeres Essen. Die Arbeit unseres Evangelischen Kindergartens baut auf eine beinahe 50-jährige Tradition, die bemüht ist, den Auftrag der christlichen Gemeinde: das Evangelium von Jesus Christus allen Menschen - getauften und ungetauften - auszurichten. Evangelium heißt für uns einen tragenden Lebensgrund zu bieten, der aus der Kraft von Gottes Wort wächst. Geborgenheit, Sicherheit, Hoffnung und Mut zum Leben zu geben, sind unser Ziel. Für den Alltag ergeben
sich darum folgende Orientierungslinien: |
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| - essen, trinken, schlafen - geliebt werden, lieben - spielen - sich mitteilen, verständigen - sich bewegen - forschen, entdecken - zusammen sein, allein sein - besitzen, schenken - lernen - groß / selbständig sein - angenommen / anerkannt sein |
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| 4.
Spielen ist die Lebensform des Kindes. Es entdeckt spielend die Welt, kann Kräfte probieren, seiner Phantasie freien Lauf lassen, Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln. Im Spiel ereignet sich soziales und sachbezogenes Lernen. Das Kind nutzt die Fähigkeit des Spielens, Konflikte und Ängste loszuwerden. Durch Wiederholen einer Spielsituation verarbeitet es bestimmte Erlebnisse. Spielen ist schwere geistige, körperliche und seelische Arbeit. 5. Gemeinsam glauben lernen Lernen sollen Kinder und Erwachsene im Evangelischen Kindergarten. Es geht nicht nur um religiöse Fakten, sondern um eine vertrauensvolle, tragfähige Beziehung. Das Kind lernt durch Nachahmen und Nachvollziehen. Es übernimmt Haltungen, Einstellungen und Emotionen. Es will sich orientieren und braucht die offene und ehrliche Meinung des Erziehers, die Bereitschaft, die Kinder am eigenen Leben teilhaben zu lassen. Andererseits muß der Erzieher bereit sein, mit den Augen des Kindes die Welt wiederzuentdecken.Partnerschaft zwischen Eltern und Erziehern ermöglicht Erziehung 6. Die Eltern sind ein wichtiger Partner evangelischer Kindergartenarbeit. Wir verstehen den Kindergarten als familienergänzende, nicht familienersetzende Einrichtung. In erster Linie tragen die Eltern Verantwortung für die Erziehung ihres Kindes. Eltern und Erzieher müssen darum im Austausch bleiben, um bereichernde Erfahrungen, Akzente und Ideen in die Erziehung zu Hause und im Kindergarten einzubringen. Dies geschieht bei Eltemabenden, Besuchen der Eltern im Kindergarten und persönlichen Kontakten zu Hause. Aufgrund all dieser Aussagen gestaltet sich für Erzieher und Kinder ein Tagesablauf, der Verläßlichkeit gewährt. Er bietet aber nicht eine Ordnung, die um ihrer selbst willen wichtig ist, sondern sinnvoll zum Wohlbefinden beiträgt. Durch gemeinsames Singen, Musizieren, Tanzen, Erzählen, Beobachten, Experimentieren, Gestalten auf unterschiedlichste Weise erleben und entdecken die Kinder sich und ihre Umwelt und lernen damit umzugehen. Dies geschieht - auch in religionspädagogischer Hinsicht - im Morgenkreis, in Angeboten während des Spiels, bei gemeinsamen Unternehmungen und bei Festen. Unsere Überlegungen und thematischen Planungen gehen von der jeweiligen Situation, die für die Kinder wichtig ist und die es zu verarbeiten gilt oder von Festen, die durch den Jahreskreis festgelegt sind, aus. Die Kinder erleben Tischgemeinschaft beim Frühstück, beim Mittagessen und bei der Vesper. Wir bieten die Möglichkeit, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder nach Schlaf individuell einzugehen. Der Kindergarten verfügt über Räume, die die Kreativität auf musischem und manuellem Gebiet fördern, auch unabhängig vom Ablauf des Kindergartenalltags. Solche Angebote teilen die Veranstalter mit. Sie müssen extra bezahlt werden. Frei von Leistungsdruck sollen sich bei uns kleine Persönlichkeiten entfalten, die nicht mit gedrilltem Wissen und Können, sondern mit ethischen Werten für die Schule und ihr weiteres Leben gerüstet sind. |
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